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Amonn Color GmbH

Wie werden die Produkte verarbeitet?

Ein kleiner Leitfaden für die Verarbeitung

Vor dem Verlegen sollte die Beschaffenheit des Untergrunds auf seine Eignung überprüft und festgelegt werden, ob Untergrundvorbereitungen notwendig sind oder direkt verklebt werden kann.
 
 

Vor dem Verkleben des Bodenbelags ist sicherzustellen, dass der Untergrund tauglich ist. Prüfen Sie zuerst die Feuchtigkeit und die Kohäsion – sind die Parameter einwandfrei, kann direkt verklebt werden.
Andernfalls:

  • Bei einer zu hohen Restfeuchte ist abzuwarten, bis der Untergrund zumindest so weit trocken ist, dass ein Abdichtungsprimer verwendet werden kann. Ist der Untergrund beheizt, selbstnivellierend oder als Anhydritestrich ausgelegt, darf kein Abdichtungsprodukt verwendet werden.
  • Wenn der Untergrund keine einwandfreie Konsistenz aufweist, muss er in den schwereren Fällen gefestigt werden; ist er nur staubend, kann ein geeigneter Primer aufgetragen werden. Im Falle von Fußbodenheizungen darf kein lösungsmittelbasierter Primer verwendet werden.

Für die korrekte Verarbeitung des Primers muss der Untergrund sauber, staubfrei und frei von anderen Verarbeitungsrückständen sein. Folglich ist es notwendig, den Untergrund mithilfe eines Staubsaugers oder einem anderen Reinigungssystem für die weitere Verarbeitung vorzubereiten.
An dieser Stelle kann je nach Bedarf eine Schicht abdichtender oder festigender Primer aufgebracht werden. Die Verarbeitung des Primers kann auch durch Streichen erfolgen, aber in der Regel wird er mit einer Langhaarrolle verarbeitet. Wenn der Untergrund abgedichtet wird, ist eine zweite Primerschicht aufzutragen, wobei die Trocknungszeit zwischen einer Schicht und der folgenden einzuhalten ist. Es ist zu verhindern, dass sich das Produkt stellenweise übermäßig ansammelt, denn das würde zu einer zu glatten Oberfläche führen und das korrekte Verkleben beeinträchtigen.
Nach der Phase der Untergrundvorbereitung ist erneut zu überprüfen, dass die Oberfläche sauber, staubfrei und frei von Verarbeitungsrückständen ist, bevor der Kleber aufgetragen wird.
Je nachdem, welcher Klebstoff gewählt wurde, muss dieser eventuell angerührt werden, d.h. bei einem 2K-Produkt müssen die beiden Komponenten gut miteinander verrührt werden. Außerdem muss bei diesen Klebstoffen stets die „Standzeit“ (also die offene Zeit) des Produkts kontrolliert werden – es ist zu vermeiden, mehr Produkt anzurühren als in der zulässigen Zeit verarbeitet werden kann. Egal, für welchen Klebstoff man sich entscheidet, ist es in jedem Fall ratsam, den Kleber auf einer Fläche zu verstreichen, deren Maße das Verlegen des Bodens ermöglichen, bevor er abbindet.
Beim Verkleben eines Holzbodens kann der Kleber mit einem Spachtel mit breiter Zahnung (10 mm) verarbeitet werden. Für andersartige Bodenbeläge, wie Kork, Linoleum, Teppich, Gummi usw., hingegen, empfehlen wir die Verarbeitung mit einem Spachtel mit engen Zähnen (5 mm oder noch enger, wenn der Werkstoff sehr dünn ist).
Für die Bestimmung der erforderlichen Klebstoffmenge muss unbedingt auch die Rauheit und Porosität des Untergrunds berücksichtigt werden – diese Faktoren können in der Tat den Produktverbrauch erheblich erhöhen.
Für das Verkleben des herkömmlichen Parketts – kein Mosaikparkett und ohne Nut-Feder-Verbindung – wird der Kleber auch auf die Dielenkanten aufgetragen, um dem gesamten System eine bessere Stabilität zu geben.
Die Arbeitsschritte nach der Verklebung, aber auch das Aufstellen von Möbeln darf bei vorlackierten Böden erst nach der vollständigen Aushärtung des Klebstoffs erfolgen. Die Zeit hierfür variiert von System zu System, beträgt aber nie weniger als 72 Stunden.

 

 
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