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J.F. AMONN GmbH

Wie schützt man ein Mauerwerk?

Im Rahmen der Phase der Brandschutzanpassung eines Gebäudes werden oft höhere Leistungen gefordert als gegeben sind. Folglich sind Maßnahmen zur Verbesserung des Brandverhaltens unabdingbar.
 

Ziegelsteinmauerwerke werden normalerweise mit nichtbrennbaren Baustoffen (Zement, Ziegelsteine, Putz usw.) errichtet und enthalten eine bemerkenswerte Menge an Wasser. Dies führt dazu, dass jede Mauerwerkswand eine gute Feuerbeständigkeit besitzt, die von der Stärke der Wand abhängig ist.
In der Regel haben tragende Ziegelsteinwände derartige Abmessungen, dass sie das für die meisten Bauten vorgesehene Brandverhalten im Sinne der Tabellen der Eurocodes und der verschiedenen nationalen Normen gewährleisten. Der Ansatz ändert sich für nichttragende Wände, die normalerweise begrenzte Stärken haben, für die aber eine gewisse Abschottungsleistung gefordert wird.
Eine Methode zur Verbesserung der Leistungen und zur Anpassung an die neue geforderte Klasse kann die Erhöhung der Wandstärke sein. Oft ist dies aber aus praktischen Gründen nicht möglich. Tatsächlich ist die Verstärkung einer Wand mit dem Einbußen von Platz und Raum sowie Eingriffen an der Elektrik und Hydraulik usw. verbunden – mal ganz abgesehen von der Komplexität dieser Maßnahme, die überdies nur im leer stehenden Gebäude möglich ist.
Demzufolge ist es notwendig, Produkte oder Technologien einzusetzen, die das bestehende Mauerwerk unterstützen und eine komplexe Verstärkung der Wand umgehen.
Schutzbeschichtungen für Mauerwerke werden normalerweise nach ihrer Verarbeitung in dämmschichtbildende Anstriche, Spritzputze und Plattenbeschichtungen unterteilt. Die Wahl des jeweiligen Schutzsystems für verschiedenen Bauprojekte hängt von vielen Aspekten ab wie zum Beispiel architektonische und wirtschaftliche Erfordernisse, Umweltbedingungen und die für das Gebäude vorgeschriebene Feuerwiderstandsfähigkeit.
Reaktive Beschichtungen werden wie normale Lacke verarbeitet und erscheinen auch als solche. Sie verändern weder das Aussehen noch die Geometrie der tragenden Elemente, auf die sie aufgetragen wurden. Im Brandfall jedoch bilden sie durch den Temperaturanstieg eine chemische Reaktion und verwandeln sich in einen Kohlenstoffschaum, mit einer 80/100-fach höheren Schichtstärke als die angebrachte Beschichtung. Dieser hat sehr gute Wärmedämmeigenschaften die als vorübergehende Abwehrbarriere fungieren und so das Mauerwerk schützten.

 
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