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Amonn Color GmbH

Wie schützt man Beton/Ziegel, Beton und Stahl- oder Spannbeton?

Diese Bauelemente erfordern wegen ihrer Kombination von Metallteilen, Beton und Ziegeln zuweilen eine Anpassung ihrer Feuerwiderstandsfähigkeiten. Möglich sind verschiedene Maßnahmen, die sich in ihrer Komplexität und im Kostenaufwand unterscheiden.
 

Bauten aus Stahl- oder Spannbeton, wie auch Beton/Ziegel - Decken, werden bereits entsprechend der geforderten Feuerwiderstandsfähigkeit der Konstruktion vorgefertigt, eingesetzt oder geliefert. Diese Bemessung wird durch eine adäquate Betondeckung erzielt, welche die metallischen Bewehrungen isoliert. Infolge einer Veränderung der Einsatzbestimmung oder einer Erhöhung der Brandbeanspruchung sowie in anderen Fällen kann eine höhere Feuerwiderstandsfähigkeit als die gegebene gefordert werden. In diesen Fällen kann man durch das Aufbringen von Betonschichten die Betondeckung verstärken oder ein passives Brandschutzsystem auftragen. Das gleiche gilt für Hohlsteindecken.
Schutzbeschichtungen für Stahlbeton- und Spannbetonbauten und Bauelemente aus Beton/Ziegel und Beton werden normalerweise je nach Verarbeitung in dämmschichtbildende Anstriche, Spritzputze und Plattenbeschichtungen unterteilt. Die Wahl des jeweiligen Schutzsystems für verschiedenen Bauprojekte hängt von vielen Aspekten ab wie zum Beispiel architektonische und wirtschaftliche Erfordernisse, Umweltbedingungen und die für das Gebäude vorgeschriebene Feuerwiderstandsfähigkeit.
Reaktive Beschichtungen werden wie normale Farben verarbeitet und erscheinen auch als solche. Sie verändern weder das Aussehen noch die Geometrie der tragenden Elemente, auf die sie aufgetragen wurden. Im Brandfall jedoch bilden sie durch den Temperaturanstieg eine chemische Reaktion und verwandeln sich in einen Kohlenstoffschaum, mit einer 80/100-fach höheren Schichtstärke als die angebrachte Beschichtung. Dieser hat sehr gute Wärmedämmeigenschaften die als vorübergehende Abwehrbarriere fungieren und so das Bauwerk schützten.

 
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