Wir verwenden Cookies für die beste Nutzererfahrung. Es werden Cookies von Dritten eingesetzt, um Ihnen personalisierte Werbung anzuzeigen. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät zu. Informationen zu Cookies und ihrer Deaktivierung finden Sie hier.
 
 
J.F. AMONN GmbH

Was muss ich für den Brandschutz von Mauerwerksbauten beachten?

Das Mauerwerk kann tragend sein, als Trennelement dienen oder beide Funktionen haben. In jedem Fall besitzt jedes Mauerwerkselement eine spezifische Tragfähigkeit und/oder Wärmedämmung, die mit dämmschichtbildenden Lacken und mit brandhemmenden Putzen verbessert werden kann.
 

Was sind die tragenden Elemente in einem Mauerwerk?

Normalerweise ist eine Wand ein vertikales Bauwerk, bestehend aus unterschiedlichen Werkstoffen und einem Bindemittel, das sie zu einem monolithischen Bauwerk macht. Eine tragende Wand muss dem Bauwerk folgendes garantieren:
  • Tragfähigkeit
  • Wärmedämmung
  • Schalldämmung
  • Sicherheit bei Brand
  • Sicherheit bei Erdbeben
  • Schutz gegenüber Witterungseinflüssen
Folglich ist die tragende Wand das Abgrenzungs- und Trennelement, das neben der Aufteilung der Räume die Gebäudestabilität sichert und vertikalen Lasten sowie horizontalen Schubkräften standhält. Hinsichtlich der Sicherheit im Brandfall muss die tragende Wand die Anforderungen der Tragfähigkeit (R) erfüllen. Für ein Mauerwerk, das zusätzlich zur tragenden Funktion zwei Räume voneinander trennt, wird neben der Tragfähigkeit R auch gefordert, dass es die Anforderungen E = Raumabschluss und I = Wärmedämmung garantiert.
 
 
 

Was sind nichttragende Trennelemente in einem Mauerwerk?

Nichttragende Trennelemente werden als Unterteilung definiert und in zwei Kategorien zusammengefasst:
  • Trennwände: Sie trennen zwei Räume voneinander, sind vertikal und haben keine strukturelle Funktion.
  • Ausfachungswände: Sie schließen die Räume zwischen Baupfeilern.
Bei Trenn- und Ausfachungswänden sind die Anforderungen zu erfüllen, die verhindern, dass auf der gegenüberliegenden Seite der brandbeanspruchten Wand eine Temperatur von über 140 °C erreicht wird und den Durchgang von Rauch und Gasen für eine bestimmte Zeit unterbinden. Die geforderten Brandschutzkriterien sind also E = Raumabschluss und I = Wärmedämmung.
 
 
 

Wie schützt man ein Mauerwerk?

Im Rahmen der Phase der Brandschutzanpassung eines Gebäudes werden oft höhere Leistungen gefordert als gegeben sind. Folglich sind Maßnahmen zur Verbesserung des Brandverhaltens unabdingbar.
Weiterlesen
 
 
 

Wie sind die Vorschriften?

Der Beitrag der Schutzbeschichtung zur Verbesserung der Feuerwiderstandsfähigkeit eines Strukturelements kann durch analytische Berechnungen, tabellarische Vergleiche und/oder experimentelle Prüfungen bestimmt werden.
Die reaktiven Lacke der Marke Amotherm wurden den strengen Tests unterzogen, die von der europäischen Gesetzgebung vorgesehen sind und der eindeutigen Klassifizierung ihrer Leistungen und Wirksamkeit dienen.
Weiterlesen
 
 
 

Wie baut sich ein reaktives Schutzsystem auf Mauerwerk auf?

Innenwände aus Mauerwerk sind keiner besonderen klimatischen oder mechanischen Beanspruchung ausgesetzt. Für das korrekte Brandschutzsystem sind folglich vor allem die Ästhetik und das Haftvermögen zu berücksichtigen, aber auch die leichte Verarbeitung und die Integration mit den bestehenden technischen Anlagen sind wichtige Aspekte.
Weiterlesen
 
 
 

Wozu dient die Abnahme?

Um die Leistungen einer dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtung zu gewährleisten, müssen die Regeln der „ordnungsgemäßen Verarbeitung“ beachtet worden sein. Notwendig ist insbesondere der Hinweis auf die Bedingungen der aufgetragenen Produkte und auf das Verarbeitungsverfahren. Hierfür sind Konformitätsprüfungen vor, während und nach der Verarbeitung des dämmschichtbildenden Brandschutzsystems durchzuführen. Diese umfassen:
Prüfungen am Produkt
Prüfungen am Untergrund
Prüfungen der Verarbeitungsbedingungen und -verfahren
Prüfungen der Eigenschaften des aufgetragenen dämmschichtbildenden Systems
Die Schichtdicke des verarbeiteten dämmschichtbildenden Systems ist ein Schlüsselfaktor zur Sicherung des Brandverhaltens des behandelten Bauelements. Daher muss ein angemessenes Kriterium für die Überprüfung dieser Systemeigenschaften angewendet werden.
 
 
 

Was ist mit Lebensdauer und Schutzdauer gemeint und wozu dient die Wartung?

Die Schutzdauer eines passiven Brandschutzsystems ist wie folgt definiert: „die erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Instandsetzung“.
Da die Lebensdauer eines Bauwerks in der Regel die Schutzdauer des angewendeten Schutzsystems übersteigt, muss ein Wartungsprogramm in Übereinstimmung mit der aktuellen technischen Gesetzgebung erstellt werden, welche die Nutzung des Bauwerks für den gesamten Bezugszeitraum (Nennlebensdauer) erlaubt. Das Programm muss eine ordentliche Wartung mit regelmäßigen Intervallen sowie eine außerordentliche Wartung vorsehen, die auszuführen ist, sobald derartige Verschleiß- oder Schadenerscheinungen auftreten, die eine komplette oder partielle Instandsetzung des reaktiven Systems erfordern. Mit einer ordnungsgemäßen Wartung wird die Schutzdauer des Systems sicherlich auf die gesamte Nennlebensdauer des geschützten Bauwerks ausgedehnt. Für die ordnungsgemäße Wartung des Systems gelten die Angaben des Herstellers.