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J.F. AMONN GmbH

Wie entsteht ein reaktives Schutzsystem auf Bauteilen aus Beton/Ziegel, Beton, Stahlbeton und Spannbeton?

Bauten aus Beton/Ziegel, Beton, Stahl- oder Spannbeton unterliegen selten mechanischen Angriffen, können aber klimatischen Angriffen ausgesetzt sein. Folglich ist es sehr wichtig, dass der Anstrichaufbau – von der Grundierung bis zur Endbeschichtung – ordnungsgemäß erfolgt, sodass die Wirksamkeit des Schutzsystems im Brandfall gewährleistet ist.
 

Wie sind die Vorschriften?

Der Beitrag der Schutzbeschichtung zur Verbesserung der Feuerwiderstandsfähigkeit eines Strukturelements kann durch analytische Berechnungen, tabellarische Vergleiche und/oder experimentelle Prüfungen bestimmt werden.
Die reaktiven Beschichtungen der Marke Amotherm wurden den strengen Tests unterzogen, die von der europäischen Gesetzgebung vorgesehen sind und der eindeutigen Klassifizierung ihrer Leistungen und Wirksamkeit dienen.
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Wozu dient die Abnahme?

Um die Leistungen einer dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtung zu gewährleisten, müssen die Regeln der „ordnungsgemäßen Verarbeitung“ beachtet worden sein. Notwendig ist insbesondere der Hinweis auf die Bedingungen der aufgetragenen Produkte und auf das Verarbeitungsverfahren. Hierfür sind Konformitätsprüfungen vor, während und nach der Verarbeitung des dämmschichtbildenden Brandschutzsystems durchzuführen. Diese umfassen:

  • Prüfungen am Produkt
  • Prüfungen am Untergrund
  • Prüfungen der Verarbeitungsbedingungen und -verfahren
  • Prüfungen der Eigenschaften des aufgetragenen dämmschichtbildenden Systems
Die Schichtdicke des verarbeiteten dämmschichtbildenden Systems ist ein Schlüsselfaktor zur Sicherung des Brandverhaltens des behandelten Bauelements. Daher muss ein angemessenes Kriterium für die Überprüfung dieser Systemeigenschaften angewendet werden.

 

 
 
 

Was ist mit Lebensdauer und Schutzdauer gemeint und wozu dient die Wartung?

Die Schutzdauer eines passiven Brandschutzsystems ist wie folgt definiert: „die erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Instandsetzung“.
Da die Lebensdauer eines Bauwerks in der Regel die Schutzdauer des angewendeten Schutzsystems übersteigt, muss ein Wartungsprogramm in Übereinstimmung mit der aktuellen technischen Gesetzgebung erstellt werden, welche die Nutzung des Bauwerks für den gesamten Bezugszeitraum (Nennlebensdauer) erlaubt. Das Programm muss eine ordentliche Wartung mit regelmäßigen Intervallen sowie eine außerordentliche Wartung vorsehen, die auszuführen ist, sobald derartige Verschleiß- oder Schadenerscheinungen auftreten, die eine komplette oder partielle Instandsetzung des reaktiven Systems erfordern. Mit einer ordnungsgemäßen Wartung wird die Schutzdauer des Systems sicherlich auf die gesamte Nennlebensdauer des geschützten Bauwerks ausgedehnt. Für die ordnungsgemäße Wartung des Systems gelten die Angaben des Herstellers.