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J.F. AMONN GmbH

Was muss ich bei dem Brandschutz von Stahlbauten beachten?

Wenn Stahl die kritische Temperatur erreicht, verliert er seine mechanischen Eigenschaften. Er verformt sich und verliert seine Tragfähigkeit. Dämmschichtbildende Lacke und brandhemmende Putze verlangsamen den Verformungsprozess und verlängern damit die Haltbarkeit des Bauwerks.
 

Warum muss Stahl geschützt werden?

Kritische Temperatur und Profilfaktor

Viele wissen, dass Stahlkonstruktionen besonders anfällig sind, wenn sie Feuer ausgesetzt werden und in der Tat, obgleich Stahl ein nicht brennbarer Werkstoff ist und bei hohen Temperaturen keine giftigen Dämpfe und Gase freisetzt, ist zu beachten, dass er ein ausgezeichneter Wärmeleiter ist und sich schnell den Umgebungstemperaturen anpasst.
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Wie sind die Vorschriften?

Der Beitrag der Schutzbeschichtung zur Verbesserung der Feuerwiderstandsfähigkeit eines Strukturelements kann durch analytische Berechnungen, tabellarische Vergleiche und/oder experimentelle Prüfungen bestimmt werden.
Die reaktiven Lacke der Marke Amotherm wurden den strengen Tests unterzogen, die von der europäischen Gesetzgebung vorgesehen sind und der eindeutigen Klassifizierung ihrer Leistungen und Wirksamkeit dienen.
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Wie baut sich ein reaktives Schutzsystem auf?

Ungeschützter, Witterungseinflüssen ausgesetzter Stahl unterliegt Korrosion. Aus diesem Grund müssen Stahlbauten für ihre gesamte geforderte Nennlebensdauer geschützt werden, d.h. für die Anzahl an Jahren, in denen die Konstruktion, ordentliche Wartung vorausgesetzt, für ihren Bestimmungszweck genutzt werden muss. Ein passives Brandschutzsystem mittels reaktiver Lacke muss in einen dem Projekt und der Art der chemischen/physikalischen/atmosphärische Exposition genügenden Korrosionsschutzaufbau integriert werden.
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Wie schützt man Stahl?

Schutzbeschichtungen für Stahlbauten werden normalerweise nach ihrer Verarbeitung in dämmschichtbildende Anstriche, Spritzputze und Plattenbeschichtungen unterteilt.
Die Wahl des jeweiligen Schutzsystems für verschiedenen Bauprojekte hängt von vielen Aspekten ab wie zum Beispiel architektonische und wirtschaftliche Erfordernisse, Umweltbedingungen und die für das Gebäude vorgeschriebene Feuerwiderstandsfähigkeit.
Reaktive Beschichtungen werden wie normale Lacke verarbeitet und erscheinen auch als solche. Sie verändern weder das Aussehen noch die Geometrie der tragenden Elemente, auf die sie aufgetragen wurden. Im Brandfall jedoch bilden sie durch den Temperaturanstieg eine chemische Reaktion und verwandeln sich in einen Kohlenstoffschaum, mit einer 80/100-fach höheren Schichtstärke als die angebrachte Beschichtung. Dieser hat sehr gute Wärmedämmeigenschaften die als vorübergehende Abwehrbarriere fungieren und so das Metallelement schützten.
 
 
 

Wozu dient die Abnahme?

Um die Leistungen einer dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtung zu gewährleisten, müssen die Regeln der „ordnungsgemäßen Verarbeitung“ beachtet worden sein.
Notwendig ist insbesondere der Hinweis auf die Gebrauchsbedingungen der aufgetragenen Produkte und auf das Verarbeitungsverfahren. Hierfür sind Konformitätsprüfungen vor, während und nach der Verarbeitung des dämmschichtbildenden Brandschutzsystems durchzuführen. Diese umfassen:
  • Prüfungen am Produkt
  • Prüfungen am Untergrund
  • Prüfungen der Verarbeitungsbedingungen und -verfahren
  • Prüfungen der Eigenschaften des aufgetragenen dämmschichtbildenden Systems
Die Schichtdicke des verarbeiteten dämmschichtbildenden Systems ist ein Schlüsselfaktor zur Sicherung des Brandverhaltens des behandelten Bauelements. Daher muss ein angemessenes Kriterium für die Überprüfung dieser Systemeigenschaften angewendet werden.
 
 
 

Was ist mit Lebensdauer und Schutzdauer gemeint und wozu dient die Wartung?

Die Norm UNI EN ISO 12944-1 Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtungssysteme definiert Schutzdauer wie folgt: „die erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Instandsetzung“.
Für die reaktiven Schutzsysteme gelten 10 Jahre als Mindestschutzdauer für dämmschichtbildende Anstrichaufbauten.

Da die Lebensdauer eines Bauwerks in der Regel die Schutzdauer des angewendeten Schutzsystems übersteigt, muss ein Wartungsprogramm in Übereinstimmung mit der aktuellen technischen Gesetzgebung erstellt werden, welche die Nutzung des Bauwerks für den gesamten Bezugszeitraum (Nennlebensdauer) erlaubt. Das Programm muss eine ordentliche Wartung mit regelmäßigen Intervallen sowie eine außerordentliche Wartung vorsehen, die auszuführen ist, sobald derartige Verschleiß- oder Schadenerscheinungen auftreten, die eine komplette oder partielle Instandsetzung des dämmschichtbildenden Systems erfordern. Mit einer ordnungsgemäßen Wartung wird die Schutzdauer des Systems sicherlich auf die gesamte Nennlebensdauer des geschützten Bauwerks ausgedehnt. Für die ordnungsgemäße Wartung des Systems gelten die Angaben des Herstellers.