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J.F. AMONN GmbH

Wie entsteht ein Lackschutzsystem auf Holz?

Holz ist eine komplexe Materie. Es erfordert angemessene Fachkenntnisse und eine gute Untergrundvorbereitung vor der Beschichtung, damit ein langer Halt und die Wirksamkeit des Schutzsystems im Brandfall gewährleistet sind.
 

Warum muss Holz geschützt werden?

Die Verkohlung und der Reststoff

Holz ist von Natur her ein Werkstoff mit einer hohen Brennbarkeit. In der Tat ist Holz ein organisches Produkt pflanzlichen Ursprungs, das hauptsächlich aus Zellulose und Lignin besteht. Diese Stoffe zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Kohlenstoff aus, der verbunden mit Wasserstoff einen der wesentlichsten Komponenten des Verbrennungsprozesses darstellt. Bei brandbeanspruchtem Holz sind zwei Aspekte zu betrachten: seine eigene hervorragende Wärmewiderstandsfähigkeit aber gleichzeitig seine Fähigkeit den Brand zu verbreiten.
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Wie schützt man Holz?

In der Regel werden die Schutzbeschichtungen für Holz in brandhemmende oder dämmschichtbildende Lacke (reactive coating), Spritzputze und Plattenbeschichtungen untergliedert. Die Wahl des jeweiligen Schutzsystems für verschiedenen Bauprojekte hängt von vielen Aspekten ab wie zum Beispiel architektonische und wirtschaftliche Erfordernisse, Umweltbedingungen und die für das Gebäude vorgeschriebene Reaktions- oder Feuerwiderstandsfähigkeitsklasse. In jedem Fall, außer in Situationen, in denen das Holz nicht ein sichtbares Element ist, sind die brandhemmenden/dämmschichtbildenden Lacke ...
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Wie sind die Vorschriften?

Die Werte zur Bestimmung der Brandverhaltensklasse werden im Sinne der Normen durch Laborprüfungen ermittelt, welche die Wiederholbarkeit garantieren müssen. Die Normen legen das Brandmodell, die Gerätschaft, die Verfahren und die Vorgehensweisen der Prüfungen fest. Die Norm definiert die Kriterien für die Zuordnung der Klasse basierend auf den Prüfungsergebnissen.
Die EU-Norm EN 13501-1 regelt die Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten. Die Bestimmung der Brandverhaltensklasse erfolgt im Sinne der Norm EN ...

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Wie entsteht ein Lackschutzsystem auf Holz?

Holz ist eine komplexe Materie. Es erfordert angemessene Fachkenntnisse und eine gute Untergrundvorbereitung vor der Beschichtung, damit ein langer Halt und die Wirksamkeit des Schutzsystems im Brandfall gewährleistet sind.
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Wozu dient die Abnahme?

Um die Leistungen einer dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtung zu gewährleisten, müssen die Regeln der „ordnungsgemäßen Verarbeitung“ beachtet worden sein. Notwendig ist insbesondere der Hinweis auf die Bedingungen der aufgetragenen Produkte und auf das Verarbeitungsverfahren. Hierfür sind Konformitätsprüfungen vor, während und nach der Verarbeitung des dämmschichtbildenden Brandschutzsystems durchzuführen. Diese umfassen:
  • Prüfungen am Produkt
  • Prüfungen am Untergrund
  • Prüfungen der Verarbeitungsbedingungen und -verfahren
  • Prüfungen der Eigenschaften des aufgetragenen dämmschichtbildenden Systems

Die Schichtdicke des verarbeiteten dämmschichtbildenden Systems ist ein Schlüsselfaktor zur Sicherung des Brandverhaltens des behandelten Bauelements. Daher muss ein angemessenes Kriterium für die Überprüfung dieser Systemeigenschaften angewendet werden.
 
 
 

Was ist mit Lebensdauer und Schutzdauer gemeint und wozu dient die Wartung?

Die Schutzdauer eines passiven Brandschutzsystems ist wie folgt definiert: „die erwartete Standzeit eines Beschichtungssystems bis zur ersten Instandsetzung“.
Da die Lebensdauer eines Bauwerks in der Regel die Schutzdauer des angewendeten Schutzsystems übersteigt, muss ein Wartungsprogramm in Übereinstimmung mit der aktuellen technischen Gesetzgebung erstellt werden, welche die Nutzung des Bauwerks für den gesamten Bezugszeitraum (Nennlebensdauer) erlaubt. Das Programm muss eine ordentliche Wartung mit regelmäßigen Intervallen sowie eine außerordentliche Wartung vorsehen, die auszuführen ist, sobald derartige Verschleiß- oder Schadenerscheinungen auftreten, die eine komplette oder partielle Instandsetzung des reaktiven Systems erfordern. Mit einer ordnungsgemäßen Wartung wird die Schutzdauer des Systems sicherlich auf die gesamte Nennlebensdauer des geschützten Bauwerks ausgedehnt. Für die ordnungsgemäße Wartung des Systems gelten die Angaben des Herstellers.