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J.F. AMONN GmbH

Die verschiedenen Schutzsysteme.

Für den passiven Brandschutz stehen verschiedene Produkte oder Schutzsysteme zur Auswahl, jedes davon hat Vor- und Nachteile.
Dämmschichtbildende Lacke / Reaktive Systeme – Verarbeitungsbereich Stahl, Gusseisen, Holz, Mauerwerk, Stahlbeton und Spannbeton
Vorteile: Sie lassen sich leicht verarbeiten und werden besonders geschätzt, weil sie die Anmutung des geschützten Elements nicht verändern. Auch das geringe Gewicht, die hohe mechanische Resistenz sowie der geringe Raumbedarf zählen zu den geschätzten Faktoren dieses Systems. Überdies lassen sie sich bei Metallbauten perfekt in den Korrosionsschutzaufbau einfügen.
 
Dämmschichtbildende Lacke / Reaktive Beschichtungen
Vorteile: Sie lassen sich leicht verarbeiten und werden besonders geschätzt, weil sie die Anmutung des geschützten Elements nicht verändern. Auch das geringe Gewicht, die hohe mechanische Resistenz sowie der geringe Raumbedarf zählen zu den geschätzten Faktoren dieses Systems. Überdies lassen sie sich bei Metallbauten perfekt in den Korrosionsschutzaufbau einfügen. Reaktive Beschichtungen sind in Außenbereichen möglich, benötigen aber einen angemessenen Schutz.
Nachteile: Auf Stahl werden nur selten Feuerwiderstandsklassen höher als 90 Minuten erreicht und bei einer Klasse über 60 Minuten gilt das System obgleich seiner unbestreitbaren Vorteile als kostenaufwendig.

Brandhemmende Faserleichtputze
Vorteile: Es handelt sich um ein preisgünstiges System mit der Möglichkeit, leicht sehr hohe Feuerwiderstandsklassen, bis zu 240 Minuten, zu erzielen. Die Verarbeitung ist schnell. In einigen Fällen werden auch Anforderungen hinsichtlich Schalldämmung, akustische Korrektur und Isolierung erfüllt.
Nachteile: Die optische Anmutung erfüllt sicherlich nicht architektonische Aspekte. Daher werden sie oft nur dort eingesetzt, wo eine Hängedecke oder Verschalung vorgesehen ist und das System verdeckt bleibt. Für den Auftrag benötigt man eine nur schwer auffindbare spezifische Verputzmaschine und auf kleinen Profilen ist der Auftrag sehr schwer. Diese Putze bleiben weich und bieten keine mechanische Resistenz gegenüber etwaigen Stößen und Abrieb. Mit der Zeit verlieren diese Putze die Fasern, wodurch sie nur in wenig benutzten Räumen eingesetzt werden können. Ferner sind sie ungeeignet für den Außenbereich und dürfen keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt werden.

Brandhemmende pastöse Leichtputze
Vorteile: Hierbei handelt es sich um ein preisgünstiges System, das sich für mittel bis hohe Klassen (von 60 bis 240 Min.) eignet und mit normalen Verputzmaschinen aufgebracht wird.
Nachteile: Die ästhetische Anmutung ist zwar besser als bei Faserleichtputzen, aber dennoch ein kritischer Aspekt. Trotzdem können diese sichtbar bleiben und eignen sich für Hallen und Industriegebäude, die keine besonderen Anforderungen haben. Die geringe mechanische Resistenz und die schwere Verarbeitung auf kleinen Profilen sind eine weitere Einschränkung dieses Systems. Wie auch die Faserleichtputze sind diese Putze nicht für den Außenbereich geeignet. Insbesondere gilt dies, wenn sie auf Gipsbasis sind. Für den Fall, dass sie auf Zementbasis sind, sollte immer ein Schutzanstrich vorgesehen werden.


Gipskarton- und Kalziumsilikatplatten
Vorteile: Es ist ein preisgünstiges System mit leicht zu erzielenden hohen Widerstandsklassen.
Nachteile: Die Platten werden auf Metallstrukturen montiert und verändern die ästhetische Anmutung – die architektonischen Merkmale gehen verloren. Auch wenn sie anliegend montiert werden, beträgt ihr Platzbedarf in jedem Fall mindestens 12 mm. Sie haben eine geringe Resistenz gegenüber Stößen und die Instandhaltungsarbeiten sind kompliziert und kostenaufwendig. Komplizierter ist auch ihre Handhabung auf der Baustelle, was sowohl die Größe wie auch den Zuschnitt betrifft.

 
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